Laut Reuters-Umfrage erwartet die Hälfte der britischen Unternehmen nach dem Brexit langfristige Störungen

Połowa brytyjskich firm spodziewa się długoterminowych zakłóceń po brexicie - wynika z badania Reuters

Laut Reuters-Umfrage erwartet die Hälfte der britischen Unternehmen nach dem Brexit langfristige Störungen

© Reuters. Eine allgemeine Ansicht zeigt Londons Skyline von

LONDON (Reuters) – Die meisten britischen Unternehmen haben seit dem Brexit mit Störungen des Handels mit der Europäischen Union zu kämpfen, und viele erwarten, dass das Problem noch einige Zeit anhalten wird, wie eine am Samstag veröffentlichte Umfrage ergab.

Das Handelsabkommen zwischen London und Brüssel, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, bedeutet, dass einige Unternehmen mit neuen Bürokratien und Vorschriften zu kämpfen hatten. Die im Februar durchgeführte

Survation-Umfrage für London First/EY ergab, dass 75 % störungen, obwohl 71 % erklärten, sie fühlten sich für Veränderungen gerüstet.

Fast die Hälfte, 49 %, gaben an, dass sie langfristig anhalten würden, während fast ein Drittel angab, den Handel mit der EU und Ländern, die nicht unter Rollover-Abkommen fallen, eingestellt zu haben.

Die Ergebnisse spiegeln andere Studien wider, die darauf hindeuten, dass Unternehmen seit dem Inkrafttreten der neuen Handelsregelung Schwierigkeiten in den Lieferketten sowie andere Grenz- und Regulierungsfragen hatten.

Premierminister Boris Johnson sagte, die Störung sei hauptsächlich auf “Clobing”-Probleme zurückzuführen, die es den Unternehmen erleichtern würden, sich aber mit dem neuen System zu befassen.

“Es ist klar, dass die Störung des Handels des Vereinigten Königreichs mit der EU über die Probleme des Abkundschaftsproblems mit dem neuen System hinausgeht”, sagte John Dickie, amtierender Geschäftsführer von London First.

“Wenn die Regierung das Vereinigte Königreich weltweit erfolgreich verteidigen will, muss sie ihre Anstrengungen verdoppeln, um unsere Handelsbeziehungen mit der EU wieder in Stand zu halten.”

Eine Umfrage unter 1040 Unternehmen ergab, dass 29 % der Unternehmen berichteten, dass ihre Kostenbasis gestiegen sei, wobei die Hälfte dieser Unternehmen behauptete, dass diese Kosten an die Kunden weitergegeben werden müssten.

Allerdings gaben 26 % an, dass sie ein besseres Verständnis dafür hätten, wie neue Märkte ersiebe, und 24 % sahen in neuen Handelsabkommen eine Chance, ihr Geschäft zu diversifizieren.